Drehstart für ZDF-Historiendrama „Aufbruch in die Freiheit“

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Mainz (ots) – „Wir haben abgetrieben!“, titelte der „Stern“ 1971. Welche persönlichen Schicksale hinter dem Kampf um straffreie Abtreibung stecken, davon erzählt das ZDF-Historiendrama mit dem Arbeitstitel „Aufbruch in die Freiheit“ anhand der Lebensgeschichte von Erika Gerlach. Die Dreharbeiten dafür haben am Montag, 19. Juni 2017, im Raum Köln begonnen. Isabel Kleefeld führt Regie nach dem Drehbuch von Andrea Stoll, Heike Fink und Ruth Olshan. In den Hauptrollen sind Anna Schudt, Christian Erdmann und Alwara Höfels zu sehen.

Die Handlung

Erika (Anna Schudt) ist verzweifelt, als der Arzt feststellt: schwanger! Noch ein Baby? Ihre drei Kinder, die Arbeit in der Metzgerei von Ehemann Kurt (Christian Erdmann) und dazu die Verpflichtungen, die das Dorfleben mit sich bringen, sind ihr jetzt schon zu viel. In ihrer Not reist sie unter dem Vorwand, ihre Schwester Charlotte (Alwara Höfels) zu besuchen, nach Köln. Dort lässt sie heimlich ihr Baby abtreiben. Der Eingriff misslingt jedoch, nur durch eine Not-OP können die Ärzte Erika retten. Als Kurt davon erfährt, gerät die Ehe in eine ernsthafte Krise. Obendrein kommt es zum Streit zwischen ihm und der ältesten Tochter Ulrike (Lene Oderich). Das Mädchen bekommt eine Empfehlung für das Gymnasium, doch ihr Vater sieht Ulrikes Zukunft im Familienbetrieb. Und gegen dessen Willen kann sich auch Erika nicht durchsetzen. Kurzentschlossen verlässt sie ihn und Haus und Hof und nimmt ihre Kinder mit zu Charlotte. Bei ihr in Köln findet sie sich in einer anderen Welt wieder, in der kein Platz für Kurt zu sein scheint. Nach anfänglichem Zögern fasst Erika Mut und ordnet ihr Leben völlig neu.

Produzentin und Drehende

„Aufbruch in die Freiheit“ wird von der Relevant-Film (Produzentin: Heike Wiehle-Timm) im Auftrag des ZDF hergestellt. Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis 25. Juli 2017; ein Sendetermin steht noch nicht fest. Die Redaktion im ZDF haben Solveig Cornelisen und Caroline von Senden.

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